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Wir sprechen von Stottern, wenn Unterbrechungen im Redefluss, die wir alle haben, auffallend häufig vorkommen.
Diese Unterbrechungen bestehen in Laut-, Silben-, Wort- und Satzteilwiederholungen, Dehnungen und Blockierungen,
die bei dem jeweiligen Patienten in unterschiedlicher Häufigkeit und Kombination vorkommen.
Den gestörten Sprechfluss können weitere sprachliche (Einschübe, Starter) und nicht-sprachliche (Mitbewegungen) Symptome begleiten.
Stottern ist ein wechselhaftes Verhalten, es ist abhängig von Bedingungen und tritt nicht immer in gleicher Stärke auf.
Die qualifizierte Therapie soll helfen, das Stottern zu überwinden oder zumindest zu kontrollieren. Das SBBZ-Coburg behandelt Kinder, Jugendliche und Erwachsene; es bietet eine auf jeden Patienten abgestimmte individuelle Behandlung an.
Beim Poltern tritt im Gegensatz zum Stottern ein hohes Sprechtempo und eine Artikulationsschwäche auf. Silben, Wörter oder
Satzteile werden ohne krampfartige Erscheinungen oder Angstgefühle wiederholt.
Nur in seltenen Fällen besteht ein Störungsbewußtsein.
Die Polterbehandlung erfordert eigenständige methodische Behandlungsansätze.
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